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Die Implantate
Bei Implantaten handelt es sich um künstliche Zahnwurzeln. Das Implantat wird in eine Zahnlücke im Kiefer eingepflanzt und erfüllt eine Halte- und Unterstützungsfunktion für einen einzelnen Zahn, einer Brücke oder Prothese. Sie ersetzten in diesem Fall eine Zahnwurzel und bietet den restlichen noch vorhandenen Zähnen den gleichen Komfort wie gesunde und natürliche Zähne. Sie haben so die Möglichkeit vorhandene Zahnlücken zu retuschieren und verschwinden zu lassen. Zahnimplantate bestehen meist aus reinem Titan oder einer speziellen Titanlegierung, das Metall bietet eine besonders hohe Körperverträglichkeit, auch für Allergiker.
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Die Zahnimplantate an sich gibt es schon seit über 30 Jahren in der Zahnmedizin und haben sich schon für Millionen von Menschen bewährt gemacht. Auf ein Beratungsgespräch durch Ihren betreuenden Zahnarzt wird meist verzichtet, da die nötigen Weiterbildungen fehlen. So wird die Art und Weise von Implantaten angeboten, die dem Zahnarzt bekannt sind. Mittlerweile gibt es aber auch für diesen Implantatbereich Spezialisten, die so genannten Implantologen.
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Üblicherweise wird von einer Überweisung zum Facharzt vom behandelnden Arzt abgesehen, aus Angst den Patienten unter Umständen zu verlieren. Vergewissern Sie sich daher, ob die Ihnen angebotene Implantatbehandlung für Sie auch die beste Behandlung ist und sprechen Sie Ihren Arzt auf das Thema direkt an. Lassen Sie sich nicht von abweisenden Aussagen verwirren, denn meist ist der Grund für eine Ablehnung eines Implantates das Unwissen des Arztes, fehlendes Interesse Ihnen gegenüber oder die Ablehnung gegenüber moderner Behandlungsformen. Es geht immer noch um Ihre Gesundheit und Ihre Zähne, die Sie täglich präsentieren. Die Nachwirkungen und Risiken nach einer Implantatbehandlung können unter Umständen Schmerzen direkt nach der Behandlung sein, jedoch gilt die Implantatbehandlung als eine der sichersten Varianten fehlende Zähne oder Fehlstellungen auszubessern. Die Gefahr, einen Implantatverlust zu erleiden liegt noch unter 5 Prozent. Es handelt sich bei Implantaten immer um Einzelanfertigungen, die maßgenau angepasst werden müssen.
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Generell gibt es für Zahnersatz keinen Kostenkatalog, der die Kosten einer Behandlung in Verbindung mit einem benötigten Zahnersatz klar definiert, meist kommt hier noch eine hohe Eigenbeteiligung zu Stande, die Sie tragen müssen. Bei einer Zahnzusatzversicherung werden bei Implantatbehandlungen in der Regel 80 Prozent der Kosten übernommen. Achten Sie unbedingt bei einem Versicherungsvergleich auf die Leistungen und die Kostenübernahme durch die Versicherungsgesellschaft. Erwarten Sie hier keine hohe finanzielle Unterstützung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
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Man rechnet bei einer gewöhnlichen Standardkrone von einem Kostenbetrag von zirka 1.000 Euro, in diesem Fall werden ungefähr 400 Euro durch die gesetzliche Krankenkasse getragen, die Differenz von ca. 600 Euro ist durch Sie zu begleichen. Verzichten Sie daher nicht auf eine zusätzliche Zahnzusatzversicherung, die unter Umständen noch mal 80 Prozent Ihrer zu tragenden Kosten übernimmt. Der Angebotsmarkt bezüglich einer Zahnzusatzversicherung ist umfangreich, jede Versicherungsgesellschaft nutzt bereits die Gelegenheit seinem Versicherungsnehmer Kosten zu übernehmen. Vergleichen Sie daher unterschiedliche Angebote miteinander und vergewissern Sie sich, dass Sie im Falle einer Behandlung den besten Versicherungsschutz genießen.
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